Versuch 105 Resonanz und Schwebung mit Stimmgabeln

Versuchsdurchführung

Zwei gleichartige Stimmgabeln, auf den Kammerton a abgestimmt sind zur besseren Schallabstrahlung auf einseitig offene Holzkästen montiert. Durch Anbringen eines verschiebbaren Zusatzgewichtes kann eine Stimmgabel verstimmt werden.

a) Resonanz der beiden Stimmgabeln

Eine Stimmgabel anschlagen und danach wieder mit der Hand dämpfen. Wenn die zweite Stimmgabel ohne Zusatzgewicht gegenübersteht, schwingt sie deutlich hörbar weiter.

b) Stimmgabeln mit Zusatzgewicht

Der Versuch wird wie bei a) durchgeführt, aber die zweite Stimmgabel wird mit einem Zusatzgewicht verstimmt. Wird nun die andere Stimmgabel angeschlagen und mit der Hand gedämpft, bleibt die Zweite Stimmgabel stumm.

c) Schwebung der beiden Stimmgabeln

Eine Stimmgabel durch ein tief sitzendes Zusatzgewicht leicht verstimmen und dann beide Stimmgabeln anschlagen. Man hört ein An- und Abschwellen der Lautstärke mit der Differenzfrequenz. Über ein Mikrophon und Verstärker kann man die Schwebung auch auf dem Oszilloskop sichtbar machen.

d) Hörtest

Frequenzen von hohen zu tiefen Frequenzen (ab ca. 20 kHz) durchfahren mit gleichbleibender Amplitude. Ab welcher Frequenz hören die Studenten einen Ton? Zur Kontrolle den Stecker an dem Lautsprecher herausziehen und so überprüfen, ob die Studenten noch einen Ton hören. Zur Kontrolle, den Ton auch auf dem Oszillographen darstellen.

 

e) Interferenz bei Schallwellen

Hierfür siehe Ex2 Versuch 92 b)