Versuch 46b: Materie im Magnetfeld

Ziel des Versuchs

Es wird das Verhalten von Dia- Para- und Ferromagnetischen Stoffen im Magnetfeld demonstriert:

\(\vec{B} = \mu _{0}\cdot \left( \vec{H}+\vec{M} \right) = \mu _{0} \cdot \left( 1+\chi _{m} \right) \vec{H} = \mu _{0} \mu _{r} \vec{H}\)

\( \chi _{m} \approx -10^{-5} < 0 \rightarrow Diamagnetismus \)

\( \chi _{m} \approx +10^{-4} > 0 \rightarrow Paramagnetismus \)

\( \chi _{m} \approx +10^{4} \gg 1 \rightarrow Ferromagnetismus \)

 

Versuchsdurchführung

Es wird folgender Versuchsaufbau verwendet, um das Verhalten von Materie im Magnetfeld zu demonstrieren:

a) Spule Stromlos

Die Spule wird stromlos verwendet, sodass die Inklinationsnadel sich am kleinen Permanentmagneten ausrichtet

b) Geringer Strom

Die Spule wird mit einem kleinen Strom verwendet, sodass die Inklinationsnadel geringfügig aus der Vertikalen ausgelenkt wird

c) Hoher Strom

Der Spulenstrom wird nun erhöht, sodass die Inklinationsnadel fast horizontal gemäß dem Magnetfeld der Spule ausgerichtet wird

d) Strom umpolen

Der Strom wird nun umgepolt, sodass sich die Inklinationsnadel entgegengesetzt entlang dem Magnetfeld der Spule ausrichtet

e) Abstandsabhängigkeit zeigen

Der Abstand zwischen Inklinationsnadel und Spule wird nun geändert, sodass die Abnahme des Magnetfeldes als Funktion des Abstands qualitativ demonstriert werden kann

f) Einführen von Materie

Der Strom der Spule wird nun wieder so eingestellt, dass die Auslenkung der Inklinationsnadel klein ist. Nun werden Stäbe aus verschiedenen Materialien in die Luftspule eingeführt (Messing, Holz, Plexiglas):

→ kleine Auslenkung der Inklinationsnadel

g) Einführen von Eisenstab

Nun wird ein Eisenstab in die Luftspule eingeführt

→ große Auslenkung der Inklinationsnadel