Versuch 5c: Optische Täuschungen

Versuchsdurchführung

Die optischen Täuschungen beruhen zum Teil auf physiologischen Effekten beim Sehvorgang, zum Teil auf der Bildverarbeitung im Gehirn, und zum Teil auf einer Kombination beider Vorgänge.

Ziel ist es also zu zeigen, dass man den Augen nicht unbedingt glauben kann, sondern im Zweifelsfall experimentell nachmessen muss.

a) Mach´sche Scheibe

Im Zentrum einer schwarzen Scheibe befindet sich ein großer weißer Stern.

Bei schneller Rotation der Scheibe hat der Betrachter nicht den Eindruck eines gleichmäßigen Überganges von Weiß nach Schwarz, sondern er sieht eine Kontrastüberhöhung an den Stoßstellen.

b) Transparentfolien

Es sind verschiedene Folien mit Optischen Täuschungen für die Projektion mittels Overhead-Projektor vorhanden:

 

 

 

 

 

 

 

c) Schwell-/Schrumpf-Kopf

Eine schwarze Scheibe mit einer weißen Spirale rotiert mit ca. 3-10 1/s. Der Hörsaal wird völlig abgedunkelt, nur die rotierende Scheibe wird mithilfe eines Projektors beleuchtet. Nach 30s Betrachtungszeit der Scheibe schaltet man diese Beleuchtung plötzlich aus und beleuchtet dafür den Kopf eines danebenstehenden Menschen. Nun erscheint dieser Kopf, je nach Drehrichtung der Scheibe aufgebläht oder geschrumpft (Rechtsdrehung entspricht Schrumpfen). Der Schwellkopf ist allerdings etwas deutlicher für den Betrachter zu erkennen.