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Versuchsdurchführung
a) Wärmestrahlung der menschlichen Hand und von Eiswasser

Zwei große Hohlspiegel (Durchmesser ca. 50 cm) sind im Abstand von einigen Metern aufgestellt. Im Brennpunkt des einen Hohlspiegels befindet sich eine Thermosäule (mehrere hintereinander geschaltene Thermoelemente), deren Spannung über ein Galvanometer registriert sind. Bringt man in den Brennpunkt des anderen Hohlspiegels seine Hand, so verursacht deren Wärmestrahlung einen Ausschlag des Galvanometers. Ersetzt man die Hand durch ein Becherglas mit Eiswasser, so kehrt sich der Galvanometerausschlag um ("Kältestrahlung").
b) Wärmestrahlung des Laslie Würfels

Ein würfelförmiger Metallbecher (Kantenlänge ca. 6 cm) hat eine blanke und eine berußte Seitenwand. Der Becher wird zuerst mit kochendem Wasser gefüllt und danach mit flüssigem Stickstoff. Mit der Thermosäule wird in ca. 40 cm Entfernung die Wärmestrahlung jeweils von der berußten und von der blanken Seitenfläche des Würfels registriert.
Es zeigt sich, dass eine gut absorbierte Fläche (nämlich die berußte) auch eine gut emittierende Fläche ist.