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Versuchsdurchführung
a) Interferenz an dünnen Schichten (Seifenlamelle)

Eine Bogenlampe mit Kondensor beleuchtet eine Seifenlamelle, die mithilfe eines Drahtringes erzeugt wird und auf einem Halter auf der Optischen Bank angebracht ist. Die Reflexion auf der Seifenlamelle wird dann über eine Linse auf die Hörsaalwand abgebildet.
Die Seifenlamelle weist eine unterschiedliche Dicke auf, da des Wasser in Folge der Schwerkraft nach unter läuft und somit im unteren Bereich die Schichtdicke zunimmt. Oben nimmt dagegen die Dicke ab, wodurch eine keilförmige Schicht entsteht, bis die Seifenlamelle zerreißt. Es gibt daher diverse Interferenzstreifen, die auf die Hörsaalwand abgebildet werden.
b) Interferenz mit Fresnel-Biprisma

Ein Laserstrahl wird durch eine Linse auf ein Fresnel-Biprisma geführt und der austretende Strahl über einen Spiegel an der Hörsaalwand auf die gegenüberliegende Wand abgebildet, wodurch der Lichtweg stark verlängert wird. Dadurch sind auf der Hörsaalwand Interferenzstreifen zu sehen.
c) Michelson-Interferometer

Ein Michelson-Interferometer ist als fertiger Aufbau vorhanden und kann zur Erzeugung von Interferenzmustern genutzt werden.
Die Interferenz beim Michelson-Interferometer kann mithilfe einer CCD-Kamera gezeigt werden, die auf einer optischen Bank zusammen mit dem Interferometer Montiert ist.
Zusätzlich verfügt das Michelson-Interferometer über eine Heizung, mit welcher die Luft vor einem der Spiegel erhitzt werden kann, sodass durch die Änderung des Brechungsindex der Luft, der Lichtweg des transmittierten Strahls geändert und somit das Interferenzmuster verschoben wird.
d) Interferenz an planparallelen Flächen (Glimmerplättchen)

Ein Glimmerplättchen wird von einer Hochdruck-Quecksilberdampflampe schräg bestrahlt, sodass das Licht auf die Hörsaalwand reflektiert wird. Da Glimmer von Natur aus eine sehr konstante Dicke besitzt und völlig planparallel ist, wirkt das Glimmerplättchen als Planparallele Platte. Lichtstrahlen werden sowohl an der Vorderseite des Plättchens, als auch an der Rückseite reflektiert, wodurch die reflektierten Strahlen miteinander interferieren. Es entsteht dadurch ein Interferenzmuster auf der Hörsaalwand.