Versuchsdurchführung
Der Boden einer Rechteckigen Glasküvette ist vertikal beweglich und wird von einem Motor über einen Exzenter mit variabler Frequenz angetrieben.
In der Glasküvette befinden sich kleine Stahlkügelchen, die eine Modellatmosphäre darstellen sollen. Durch die Anregung über die Bewegung des Küvettenbodens lässt sich erkennen, wie die relative Anzahl der Stahlkügelchen nach oben hin abnimmt.
Durch die Variation der Motordrehzahl und damit der Frequenz der Bodenbewegung kann dabei die Temperatur im Modell dargestellt werden, sodass gezeigt werden kann, dass die Skalenhöhe der Modellatmosphäre mit der „Temperatur“ steigt.
Ein dünner Strohhalm, an dessen unterem Ende ein kleiner Styroporquader befestigt ist kann in die Küvette eingeführt werden, sodass dieser einen Abschluss der Atmosphäre nach oben hin darstellt. Dadurch kann der „Gasdruck“ modellhaft dargestellt werden. So ist es auch möglich die Atmosphäre durch Drücken zu Komprimieren.
a) Ohne Styropor-Stempel kann die Abnahme der Dichte beobachtet werden.
b) Mit dem Styropor-Stempel kann das Modellgas komprimiert werden und man sieht, wie der Druck durch Impulsübertragung von stoßenden Modellmolekülen entsteht.