Versuch 85: Dispersion, Spektrum von weißem Licht und Komplementärfarben

Versuchsdurchführung

a) Dispersion/Spektrum von weißem Licht

Ein vertikaler Spalt kann mit verschiedenen Lichtquellen beleuchtet werden. Der Spalt wird mithilfe einer Quarzlinse (wegen breiter Transmission aller Wellenlängen, Speziell  auch im UV) auf die Hörsaalwand abgebildet. Bringt man ein Prisma in den Strahlengang ein, so liefert jede Farbe ihr eigenes Spaltbild, d.h. aus dem weißen vertikalen Spaltbild wird ein horizontal auseinandergezogenes farbiges Band (Spektrum der verwendeten Lichtquelle).

Folgende Lichtquellen stehen hierbei zur Verfügung:

1. Bogenlampe mit Kondensor

 

 

 

2. Quecksilber-Dampflampe ohne Kondensor

 

 

 

3. Glühlampe mit Abdeckblech über Lampe und Spalt

 

 

 

b) Komplementärfarben

1. Vereinigung des Spektrums zu weißem Licht

Mit einer weiteren Linse hinter dem Prisma kann man das farbige Band des Spektrums wieder zu weißem Licht auf der Hörsaalwand vereinigen.

 

 

2. Komplementärfarbe durch herausbrechen einer Farbe

Setzt man jetzt ein scheibenförmiges Prisma (d.h. kurze brechende Kante) hinter die zweite Linse, so wird aus dem dort noch weit aufgefächerten Spektrum ein schmales Farbband in vertikaler Richtung aus der horizontalen Ebene heraus abgelenkt.

In dem vorher weißen Licht auf der Wand fehlt jetzt die herausgebrochene Farbe. Das heißt das Abgebildete Spektrum ist nun nicht mehr weiß, sondern ist die Komplementärfarbe der herausgebrochenen Farbe.