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Versuchsdurchführung
a) Thermospannung

Zwei Drähte, bestehend aus Cu-Draht und NiCr-Draht sind an ihren Enden leitend miteinander verbunden. Das eine Ende der Drähte wird in Eiswasser getaucht, während das andere Ende in kochendes Wasser getaucht wird. Dabei wird die Spannung zwischen beiden Drähten mithilfe eines empfindlichen Digital-Multimeters gemessen.
Die Thermospannung, die sich zwischen den Drähten einstellt, beträgt im Versuch etwa 1,45mV.
b) Thermomagnet

Auf einem Holzklotz wird ein Eisengewicht mit einer Auslassung für den Thermomagneten aufgestellt. Der Deckel des Gewichtes wird aufgesetzt und der Thermomagnet aus Kupfer-Konstantan wird an einem Ende mit flüssigem Stickstoff einige Zeit vorgekühlt.

Nun wird mit einem Bunsenbrenner das andere Ende des Kupferstückes erhitzt (ca. 2min). Die entstehende Thermospannung von wenigen Milli-Volt erzeugt einen hohen Thermostrom von ca. 60A. Das dadurch erzeugte Magnetfeld ist so stark, dass nach dem Wegziehen des Holzblocks, das gesamte Eisengewicht vom Thermomagneten gehalten wird.
Der Bunsenbrenner und das Kühlgefäß werden nun entfernt, sodass das Eisengewicht nach ca. 2min wieder herunter fällt.