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Versuchsdurchführung
a) Rotor im Feld einer Luftspule

Im Zentrum einer großen Luftspule (Durchmesser ca. 15cm; Länge ca. 100cm) ist eine kleinere rotierbare Luftspule so montiert, dass die Drehachse senkrecht auf beiden Spulenachsen steht. Diese Drehachse ist nach außen herausgeführt und wird von einem Gleichstrom-Elektromotor angetrieben. Die Anschlüsse der Drehspule sind über Schleifkontakte herausgeführt und werden auf ein Oszilloskop gegeben.

1) Strom in Stator-Spule erhöhen
Die Amplitude der induzierten Wechselspannung im Rotor steigt proportional zum Strom in der Stator-Spule an.
2) Motordrehzahl erhöhen
Die Amplitude der induzierten Wechselspannung steigt ebenfalls proportional und ihre Frequenz entspricht der Motordrehzahl.
b) Rotor im Feld eines Dauermagneten

Der Rotor wird über einen Motor bzw. eine Bohrmaschine, die über eine flexible Kupplung mit der Drehachse verbunden ist, angetrieben. Die Rotorwicklung ist einmal an zwei getrennten Schleifkontakten herausgeführt (sodass eine Wechselspannung abgegriffen werden kann) und dann auch an zwei Halbringen (Kommutator; hier kann eine pulsierende Gleichspannung abgegriffen werden).
Bei genügend niedriger Drehzahl kann ein analoges Voltmeter mit Center-Zero Funktion verwendet werden, um die erzeigte Wechselspannung zu demonstrieren.
