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Versuchsdurchführung
a) Waltenhofen´sches Pendel

Eine Aluminium-Platte (ca. 12x5 cm) wird als physikalisches Pendel an einem Stab um eine horizontale Achse drehbar aufgehängt, sodass das Pendel in der Plattenebene schwingen kann. Lässt man das Pendel durch den vertikalen Luftspalt (40x40x10mm) eines Gleichstrom-Elektromagneten schwingen, so wird die Aluminium-Platte durch induzierte Wirbelströme so stark gedämpft, dass der aperiodische Grenzfall eintritt. Eine lamellierte Aluminiumplatte dagegen erfährt keine Dämpfung. Es existieren verschiedene Lamellen-Geometrien, um der Struktur der Wirbelströme auf die Spur zu kommen.
b) Wirbelstrom-Bremse

Im Luftspalt eines Gleichstrom-Elektromagneten rotiert eine Aluminiumscheibe, die von einem kleinen Gleichstrom Elektromotor angetrieben wird. Beim Einschalten des Magnetfeldes wird die Al-Scheibe stark abgebremst. Die Leistungsaufnahme des Motors (aus I und U erkennbar) steigt stark an und die Al-Scheibe erwärmt sich.
c) Prinzip des Induktionsherds
Es wird der gleiche Aufbau wie in Teilversuch b) verwendet, allerdings wird nun eine still stehende Al-Scheibe verwendet und der Elektromagnet wird mit 50Hz Wechselstrom aus der Steckdose betrieben. Die Wirbelströme in der Al-Scheibe heizen diese schnell auf.
d) Tachometer-Prinzip

Eine Al-Scheibe ist um eine vertikale Achse drehbar gelagert. Über ihr rotiert ein Stabmagnet um eine vertikale Achse senkrecht zu seiner Längsachse. Auf die Al-Scheibe wird ein Drehmoment ausgeübt, das sie in Rotation versetzt.
e) Rollender Zylinder in Al-Schiene (U-förmig)

In einer U-förmigen Al- bzw. Holzschiene werden zuerst ein Al-Zylinder und anschließend ein zylindrischer Magnet herunter rollen gelassen. Der Al-Zylinder rollt in beiden Schienen schnell hinab, während der Magnet durch induzierte Wirbelströme in der Al-Schiene stark abgebremst wird und nur „zäh“ hinabrollt.