Versuch 75c: Meissnerschaltung

Versuchsdurchführung

Es wird die gezeigte Meissnerschaltung aufgebaut. Für das angegebene Verhältnis der Windungszahlen \((L_I = 250; L_S = 500)\) kann damit eine Resonanzfrequenz von 210 Hz erreicht werden (Sinusschwingung). Die Amplitude beträgt dabei ca. 18V (Spitze-Spitze-Wert).

 

 

1) Veränderung der Windungszahlen

Werden die Windungszahlen zu \(L_I=250\) und \(L_S = 250\) geändert, so wird dadurch die Resonanzfrequenz auf 1052Hz erhöht. Die Amplitude beträgt dabei etwa 4,1V (Spitze-Spitze-Wert).

 

2) Veränderung der Kapazität

Wird eine andere Kapazität verwendet, so kann ebenfalls die Resonanzfrequenz verändert werden \((C=36\mu F \rightarrow 51Hz)\) bzw. \((C=7,8\mu F \rightarrow 91Hz)\).

Bei der Meissnerschaltung führt die Rückkopplung auf die Triode über das Gitter als Steuerelement, dem Schwingkreis Phasenrichtig wieder Energie zu. (Negative Steuerspannung am Gitter bremst Elektronenstrom).