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Versuchsdurchführung

Ein Hochspannungs-Funkeninduktor wird mit 50Hz Netzfrequenz betrieben. Sein Ausgang ist mit einem Dipol verbunden, der in der Mitte von einer Funkenstrecke unterbrochen ist. Die Funkenstrecke erzeugt eine Vielzahl verschiedener Frequenzen und die Antennenanordnung „sucht“ sich die entsprechende Frequenz heraus und strahlt sie ab.
Ein weiterer Dipol wird als Empfänger eingesetzt und ist an ein Projektionsmessgerät angeschlossen, dessen Anzeige mithilfe eines Overhead-Projektors vergrößert dargestellt wird.
a) Strahlungscharakteristik des Hertz‘schen Dipols
Der Empfänger seitlich neben dem Sender so positioniert, dass er parallel zur Achse des Senders steht. Da durch den Sender keine Abstrahlung in Richtung der Dipolachse erfolgt, ist die Anzeige auf dem Messgerät nahezu gleich Null.
b) Polarisation
Der Empfänger wird in einiger Entfernung zum Sender positioniert, dabei kann der Winkel des Empfängers zur Dipolachse verändert werden, wodurch die Winkelabhängigkeit der Abstrahlung des Senders gezeigt werden kann.
Der maximale Ausschlag des Messgerätes zeigt sich bei paralleler Ausrichtung des Empfängerdipols zum Senderdipol.